
AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Linke Elektrodienstleistungen – Felix Linke
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Elektroinstallationen, Wartung, Reparatur und Planung, die zwischen
Linke Elektrodienstleistungen – Felix Linke, Försterweg 2, 89269 Vöhringen
(nachfolgend „Auftragnehmer“)
und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) geschlossen werden.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
2. Vertragsabschluss
Ein Vertrag kommt zustande durch:
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eine schriftliche oder elektronische Auftragsbestätigung durch den Auftragnehmer, oder
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die tatsächliche Ausführung der beauftragten Arbeiten.
Angebote sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden.
3. Leistungsumfang
Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung.
Nachträgliche Änderungen oder Zusatzleistungen bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und können zusätzlich berechnet werden.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Erfüllung des Auftrags geeignete Subunternehmer einzusetzen.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich in Euro (€) und – sofern nicht anders angegeben – zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Bei Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG erfolgt kein Ausweis der Umsatzsteuer.
Zahlungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig.
Bei Zahlungsverzug behält sich der Auftragnehmer vor, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) zu berechnen.
5. Ausführung der Arbeiten
Der Auftragnehmer führt die Arbeiten fachgerecht und nach den anerkannten Regeln der Technik aus.
Er ist berechtigt, Teilleistungen zu erbringen, soweit diese für den Auftraggeber zumutbar sind.
Arbeitszeiten, Materialkosten sowie eventuelle Zusatzarbeiten (z. B. durch unvorhergesehene Umstände vor Ort) werden entsprechend den vereinbarten Stundensätzen abgerechnet.
6. Abnahme
Nach Abschluss der Arbeiten ist der Auftraggeber verpflichtet, die Leistung unverzüglich zu prüfen und abzunehmen, sofern keine wesentlichen Mängel bestehen.
Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Auftraggeber die Leistung in Gebrauch nimmt oder innerhalb von 7 Tagen nach Fertigstellung keine schriftliche Mängelrüge einreicht.
7. Gewährleistung und Nachbesserung
Für Mängel an den erbrachten Leistungen gilt die gesetzliche Gewährleistungsfrist gemäß § 634a BGB.
Bei berechtigten Mängelrügen hat der Auftragnehmer das Recht auf Nachbesserung innerhalb einer angemessenen Frist.
Diese Frist beträgt in der Regel 14 Kalendertage ab Mitteilung des Mangels, es sei denn, es wird schriftlich eine andere Frist vereinbart.
Schlägt die Nachbesserung fehl oder wird sie verweigert, kann der Auftraggeber Minderung verlangen oder – bei erheblichen Mängeln – vom Vertrag zurücktreten.
8. Haftung
Der Auftragnehmer haftet für Schäden – gleich aus welchem Rechtsgrund – nur bei
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Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
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Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten),
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Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine weitergehende Haftung, insbesondere für Folgeschäden oder entgangenen Gewinn, ist ausgeschlossen.
9. Eigentumsvorbehalt
Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt das gelieferte Material Eigentum des Auftragnehmers.
Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, gelieferte Waren zurückzufordern.
10. Rücktritt und Stornierung
Der Auftraggeber kann vom Vertrag zurücktreten, solange mit der Ausführung der Arbeiten noch nicht begonnen wurde.
In diesem Fall kann der Auftragnehmer eine Aufwandsentschädigung von bis zu 20 % des Auftragswertes verlangen.
Bei bereits begonnenen Arbeiten ist nur eine anteilige Rückerstattung möglich – gemäß der Rückerstattungsrichtlinie von Linke Elektrodienstleistungen.
11. Datenschutz
Personenbezogene Daten des Auftraggebers werden ausschließlich zur Abwicklung des Auftrags verarbeitet.
Weitere Informationen zum Umgang mit personenbezogenen Daten finden Sie in der Datenschutzerklärung auf unserer Website.
12. Gerichtsstand und anwendbares Recht
Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers (89269 Vöhringen).
13. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.
An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.